Von 501 bis Cricket: Darts entpuppt sich als variantenreiche Sportart. © iStockphoto

Darts: Das sind die besten Varianten

Das Grundprinzip von Darts ist leicht: Triff die Scheibe mit dem Pfeil. Doch die Vielfalt ist riesig. Etliche Spiele bieten zahlreiche Varianten, um Abwechslung in deinen Dartsabend zu bringen. Wir stellen die besten und beliebtesten vor.

Darts ist leicht. Um zu spielen, braucht man eigentlich nicht viel. Dartpfeile sind natürlich ein Muss. Ebenso wie, wenn man sich nicht gegenseitig Obst vom Kopf schießen will, eine Scheibe. Das alleine sind die Zutaten für einen Sport, der weltweit boomt und immer mehr zum Trend wird. Auch Österreich ist mit Mensur Suljovic in der Weltspitze vertreten.

Obwohl die Einfachheit ein Trumpf ist, hat Darts sehr viel Variantenreichtum zu bieten. Das fängt bei den Pfeilen an. Da unterscheidet man zwischen Steeldarts, aus Stahl, und Plastikdarts, mit denen man auf eine elektronische Scheibe wirft. Welches man bevorzugt, ist Geschmacksache. Die Steeldarts sind schwerer und manche lieben das. Das elektronische Dartboard wiederum erspart einem das Kopfrechnen. Und rechnen muss man bei den Steeldarts, egal ob beim Turnier oder im Wirtshaus, recht viel. Egal welche Darts bevorzugt werden, diese Spiele machen immer Spaß.

Der Klassiker: 301/501

Die wohl am weitesten verbreitete Art: Man beginnt bei 301 oder 501 Punkten und muss, via Punkte, die man am Board erzielt, zur Null. Wer zuerst dort ankommt, gewinnt. So weit, so leicht. Doch da gibt's noch Optionen, das Ganze interessanter zu machen. Bei den Turnieren spielt man meist "Double-out". Das heißt, nur mit einem Doppelfeld kann man das Spiel gewinnen. Zum Beispiel: Sind noch zwölf Punkte übrig, gewinnt man nicht, indem man die Zwölf wirft. Stattdessen gilt es, die doppelte Sechs zu treffen. Auch ein "Double-in" ist gebräuchlich. Hier zählt der erste Wurf nur, wenn man ein beliebiges Doppelfeld trifft. Erst dann geht's weiter.

Für TüftlerInnen: Cricket

Dieses Spiel ist äußerst beliebt und recht komplex. Hier gilt es, Zahlen jeweils drei Mal zu treffen, üblicherweise die Zahlen 15 bis 20 plus "Bull's Eye". Trifft man ein Double, zählt das als zwei Treffer, ein Triple als drei. Beim "Bull's Eye" zählt der innere Kreis doppelt, der äußere einfach. Hat man bei einer Zahl drei Punkte stehen und trifft sie erneut, erhält man die entsprechenden Punkte. Siegerin oder Sieger ist man dann, wenn man alles drei Mal getroffen UND die meisten Punkte hat. Vorsicht! Macht süchtig!

Schnapp dir den Sieg: Fuchsjagd

Sprichwörtlich eine Jagd ums Board: Spielerin oder Spieler Nummer eins beginnt bei der 18, Nummer zwei bei der 20. Schafft Nummer eins es, die doppelte 18 zu treffen, geht er ein Feld weiter. Nach drei Würfen versucht Nummer zwei das Gleiche. Ziel ist, wieder zur Nummer 18 zu gelangen. Die Jägerin oder der Jäger muss die Füchsin oder den Fuchs einholen und die Zahl erfolgreich treffen, auf der das Gegenüber steht. Dann ist die Jagd vorbei.

Das Mysterium: Shanghai

Viele haben am E-Board Probleme damit. Ja, wir auch. Der Grund: mehrere Varianten und fehlende Anleitung. Unser Favorit: Alle werfen abwechselnd auf die Zahlen eins bis neun. Zuerst gibt's drei Pfeile auf die Eins, jeder Wurf zählt ganz normal, Triple Eins wären drei Punkte. In der ersten Runde kann man also maximal neun Punkte erreichen. Nach neun Runden triumphiert, wer am meisten Punkte hat. Schafft es aber jemand, bei einer Zahl ein Single, ein Double und ein Triple in nur einer Runde zu treffen, dann ist das ein Shanghai und man gewinnt sofort. Passiert nicht allzu oft ...

Je nach Laune und Automat gibt's noch etliche weitere Spiele. Mit diesen kann man aber schon viele Abende Spaß haben.