In Wien lässt sich der Sommer auch herrlich an Naturbadeplätzen genießen. © MA 49/Houdek

 

Die Bäder sind bereit

Der Bädersommer startet heuer am 29. Mai. Dafür trifft die Stadt derzeit alle nötigen Vorbereitungen.

Die Anzahl der Gäste in den Bädern wird beschränkt. Auch die Höchstzahl von gleichzeitig im Becken badenden Personen könnte festgelegt werden. Das Bäderpersonal soll für Sicherheit sorgen und beispielsweise die Abstandsregeln kontrollieren. "Es wird laufend untersucht, wie die Öffnung funktioniert, und die Situation wird auch immer wieder den aktuellen Vorgaben des Bunds angepasst werden", betont der Wiener Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky.

Flexibler Eintritt

Für alle Gäste gilt ein 1-2-3- Tageskarten-Tarif: Kinder zahlen einen Euro, Jugendliche, Saisongäste und Inhaberinnen und Inhaber einer Bäderlegitimationskarte zwei Euro und Erwachsene drei Euro.

Bäderkonzept 2030

Vorbereitet wird auch die Zukunft der Wiener Bäder. Die Stadt investiert in den kommenden Jahren 100 Millionen Euro in den Ausbau bestehender Anlagen sowie in die Errichtung eines komplett neuen Bads im 22. Bezirk.

 

Baden in der Natur

Wie gut, dass Wien eine große Auswahl an Naturbadeplätzen und 63 Kilometer gratis Strandzugang bietet. Die Orte sind eine tolle Alternative zu den Freibädern und ideal, um dem Stadttrubel an heißen Tagen zu entfliehen. Von der Donauinsel über die Alte Donau bis zu den Badeplätzen in der Lobau laden Gewässer in Wien zum Badespaß ein. Auch die Badeteiche in der aspern Seestadt oder in Hirschstetten sind beliebte Ziele für Wasserratten. Die meisten Naturbadeplätze sind mit den Öffis oder dem Rad gut zu erreichen. Aber auch hier gilt selbstverständlich: Abstand halten!

CopaBeach in neuem Look

Die letzten Umbauarbeiten wurden erledigt, der "Feinschliff" der auf 500 Meter komplett neu gestalteten Waterfront bei der Reichsbrücke ist abgeschlossen: Der CopaBeach, Wiens beliebter Stadtstrand, glänzt in neuer Pracht und ist ab Mitte Mai für die Bevölkerung geöffnet. Auf die Eröffnungsfeier muss heuer leider verzichtet werden. "Besonderes Augenmerk wurde auf die Errichtung von Freiflächen, auf denen nicht konsumiert werden muss, gelegt", so Umweltstadträtin Ulli Sima.