Die Weltmeisterschaft im letzten Jahr war ein voller Erfolg. Auch das Vienna Major 2018 lockt mit jeder Menge Beachvolleyball-Action. © Acts Sport/BERNHARD HORST

Das Vienna Major in Zahlen

Letztes Jahr feierte Beachvolleyball seine große Wien-Premiere. Nach der Weltmeisterschaft soll nun jährlich das Vienna-Major-Turnier auf der Donauinsel stattfinden. Hinter dem internationalen Sportwettkampf steckt eine logistische Meisterleistung.

Es geht los! Wien wird von 1. bis 5. August zur Beachvolleyball-Hauptstadt. Das Vienna Major ist eines der größten Turniere Europas und die Elite der Beachvolleyball-Szene schlägt auf. Mit von der Partie ist, neben dem österreichischen Duo Clemens Doppler und Alexander Horst, dem es bei der Weltmeisterschaft im Vorjahr gelang, Silber zu holen, auch wieder der CLUB WIEN-Bulli. Mit im Gepäck hat er wieder viele tolle Goodies wie Badeenten, T-Shirts, Wasserbälle und Fächer. Zudem lockt eine Riesendartscheibe von CLUB WIEN Bewegung findet Stadt, wo man ein zusätzliches spezielles Give Away gewinnen kann. Schauen Sie vorbei!

Logistische Großtat

Gebaggert wird aber nicht nur auf dem Platz. Vor dem Turnier hatten die Baumaschinen ihren großen Auftritt, um auf der Donauinsel ein Beachvolleyball-Areal zu errichten. Am 2. Juli begannen die Arbeiten und der Aufbau dauerte stolze vier Wochen. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass beim Vienna Major nicht gekleckert wird. Insgesamt gibt es 49.000 Quadratmeter Veranstaltungsfläche, darunter vier fixe Courts, die auch nach dem Turnier für die Wienerinnen und Wiener erhalten bleiben.

Jede Menge Platz

Insgesamt gibt es 8.000 Sitzplätze und einen 6.000 Quadratmeter großen VIP-Bereich. 2.800 Quadratmeter davon entfallen auf die VIP-Terrasse, der Rest auf den Beach Majors Club & die Friends Lounge. Quer über das Gelände sind 3.000 Meter Absperrgitter im Einsatz. 30 Shuttle Cars fahren quer durch das Areal, um den Organisationsaufwand zu bewältigen.

So viele Menschen arbeiteten mit

Doch zurück zum Aufbau. 100 pax waren im Einsatz. Pax ist eine Abkürzung aus dem Tourismus und steht für "persons approximately", auf Deutsch ungefähre Personenanzahl. Vor und auch während des Turniers sind 50 Büro- und Lagercontainer im Einsatz. Insgesamt 35 Lkw-Ladungen für den Stahlbau und 25 Lkw-Ladungen für den Zeltbau waren nötig. Der Baubereich umfasst 20 verschiedene Gewerke. Der Begriff bezeichnet die jeweiligen Baubereiche eines Projekts. 20 verschiedene Baubereiche gab es also beim Vienna Major. 

Die Sache mit dem Sand

Die Frage, die am häufigsten gestellt wird, lautet: Wie viel Sand braucht man für so ein Major? CLUB WIEN hat die Antwort: 100 Lkw-Ladungen oder umgerechnet 2.500 Tonnen Sand wurden aufgeschüttet, um den Top-Athletinnen und -Athleten die besten Bedingungen zu bieten. 

Trotz der logistischen Herausforderungen lief der Aufbau reibungslos ab und alles ist bereit für das Turnier. Viel Zeit zum Durchschnaufen werden die Veranstalterinnen und Veranstalter nicht haben. Schließlich rechnet man mit rund 100.000 Besucherinnen und Besuchern. Denen wird jeglicher Komfort geboten, unter anderem auch Breitbandinternet. Extra für den Event wurden drei Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Reichlich Kabel wird auch der ORF brauchen. Für das Vienna Major hat der Sender neun Stunden Übertragungszeit reserviert.