Am Wiener Eistraum gibt es Schlittschuhe in den Schuhgrößen 23 bis 52 und Doppelkufen in den Schuhgrößen 22 bis 25. © PID/Christian Fürthner

Das kleine Einmaleins des Eislaufens

Besonders in den Semesterferien ist der Wiener Eistraum am Rathausplatz ein beliebtes Freizeitvergügen. Auf einer Fläche von 8.000 Quadratmetern können Eislauffans nach Lust und Laune Pirouetten drehen. Doch worauf ist beim Eislaufen zu achten?

Ob in der Halle, auf Kunsteisbahnen im Freien oder auf Natureislaufplätzen: Das Eislaufen gehört in Wien zu den beliebtesten Wintersportarten. Der Wiener Eistraum bietet seinen Besucherinnen und Besuchern am Rathausplatz auch dieses Jahr wieder ein traumhaftes Freizeiterlebnis. Einem eisigen Vergnügen steht nichts im Wege. Doch auch beim Eislaufen gilt: Vorbereitung ist alles. Das kleine 1x1 des Eislaufens dient als Wegweiser für ein lustiges und vor allem schmerzfreies Freizeitvergnügen.

Die Schlittschuhe müssen sitzen

Bei der Wahl der richtigen Schlittschuhe ist der sichere Halt im Gelenkbereich entscheidend. Der Fuß sollte gut in den Schlittschuh passen, da sich sonst das Gewicht auf die Muskulatur des Fußgelenks verlagert. Der Fuß beginnt zu schmerzen und die nötige Kufenkontrolle fehlt. Beim Probieren sollte deshalb darauf geachtet werden, dass man im Schlittschuh senkrecht auf den Kufen steht, ohne nach innen oder außen zu kippen. Zu enge Schuhe führen zu kalten Füßen und Schmerzen, zu weite geben nicht den nötigen Halt. Bei Kinderschlittschuhen gilt es, keine Schlittschuhe "zum Reinwachsen" zu kaufen. Ein zweites Paar Socken ist in Ordnung, aber viel mehr Platz sollte der Fuß im Schlittschuh nicht haben.

Auf die Größe kommt es an

Luka Janitschek vom Schlittschuhverleih des Wiener Eistraums empfiehlt bei der Schlittschuhgröße, sich an der eigenen Schuhgröße zu orientieren. "Zu 90 Prozent passt die Schuhgröße auch bei den Schlittschuhen. Wenn man zwischen zwei Größen tendiert, würde ich die größere empfehlen." Die Wahl der richtigen Schuhgröße trägt außerdem zu einer Verminderung des Verletzungsrisikos bei. Deswegen sollten die Füße beim Schlittschuhkauf oder -verleih auf jeden Fall abgemessen werden. Eine gründliche Beratung kann dabei sehr hilfreich sein.

Ein Schlittschuh sollte über das Eis gleiten, nicht kratzen

"Die Kufen sollten immer gut geschliffen sein", so Luka Janitschek. Geschliffene Schlittschuhe verhelfen zu einer besseren Führung und einem sicheren Halt. Zudem sollten die geschliffenen Kufen außerhalb des Eises geschützt werden. Fliesen-, Beton- oder Steinböden sind zu vermeiden und der Weg zu und von der Eisfläche sollte nur über Gummimatten oder mittels Kufenschoner erfolgen.

Wie werden Schlittschuhe richtig gepflegt?

Nach dem Eislaufen ist vor dem Eislaufen. Sobald die Eisfläche verlassen wird, sollten die Kufenschoner für den Weg zur Garderobe verwendet werden. Nach dem Ausziehen der Schlittschuhe am besten die Kufenschoner sofort entfernen, damit sich kein Rost ansetzen kann. Mit einem saugfähigen Tuch die Kufen ordentlich trocken reiben und Stoffschoner benutzen. Diese schützen die Kufen zusätzlich vor Abnützungen während der Aufbewahrung. Beim Lagern sollten die Schlittschuhe gut gelockert sein. Das heißt, bei Schnürschuhen Schnürsenkel lockern und Lasche herausziehen, bei Schnallenschuhen Schnallen lockern und ebenfalls Lasche herausziehen. Die Schuhe sollten in einem gut belüfteten Raum aufbewahrt werden. Bis zum nächsten Gebrauch hin und wieder die Verschraubung der Kufen, den Schliff sowie die Schnürsenkel und Schnallen überprüfen, damit dem nächsten Besuch am Wiener Eistraum nichts im Wege steht.

Die richtige Kleidung

Sind die Schlittschuhe erst einmal ausgewählt, heißt es jetzt, sich warm einzupacken, bevor es auf das Eis geht. Dabei sollte man sich für warme und bequeme Kleidung entscheiden, die die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt. Unerlässlich sind Handschuhe. Sie schützen bei Stürzen und helfen, Schnittwunden zu vermeiden. Die meiste Körperwärme verliert der Körper über den Kopf, deshalb empfiehlt es sich, eine Haube oder ein Stirnband zu tragen.  

Sicherheit geht vor!

Auch beim Eislaufen kann es schon einmal zu einem Sturz kommen. Um sich oder sein Kind vor schlimmeren Verletzungen zu schützen, sollte die richtige Ausrüstung verwendet werden. Dicke, gefütterte Handschuhe mit Handgelenksstützen schützen vor Verletzungen am Handgelenk. Etwa 15 Prozent aller Verletzungen beim Eislaufen betreffen den Kopf. Deshalb sollten Kinder, aber auch Erwachsene mit wenig Eislauferfahrung einen Schutzhelm tragen. Luka Janitschek empfiehlt all jenen, die beim Eislaufen noch nicht ganz sicher sind, auf jeden Fall einen Helm zu tragen.

Neben der richtigen Ausrüstung sollte am Eis auch auf einen sicheren und respektvollen Umgang geachtet werden. Rücksichtsloses Fahren, Vordrängeln oder Stoßen sind ein absolutes No-Go am Eis.

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