Bitte rufen Sie Gesundheitsnummer 1450 an wenn Sie den Verdacht haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. © Fonds Soziales Wien

 

Corona-Spezial: Gut informiert

Mit den Informationen der Stadt Wien immer auf dem neuesten Stand bleiben.

Der schnellste Weg zu topaktuellen Infos über das Coronavirus und Maßnahmen der Stadt Wien führt über das Internet. Dort sind aktuelle Meldungen im Zusammenhang mit dem Virus ebenso abrufbar wie Antworten auf Fragen zu Schulen und Kinderbetreuung. Unternehmen und Beschäftigte finden eine Übersicht zu den Hilfspaketen der Stadt Wien und der Wirtschaftskammer. Auch alle Hotline und Services sind zusammengefasst.

 

Zuhause bietet Schutz

Um die Ausbreitung der Lungenkrankheit COVID-19 zu verlangsamen und gefährdete Personen wie Menschen ab 65 Jahren oder chronisch Kranke zu schützen, sollte man das Zuhause nur für unbedingt notwendige Wege verlassen: zum Arbeiten zum Beispiel in Gesundheitsberufen oder im Lebensmittelhandel, um Lebensmittel oder Medikamente einzukaufen und anderen zu helfen. Wenn möglich, sollten Menschen auch daheim arbeiten - im Homeoffice. Wer sich die Beine vertreten will, kann das tun - aber nur allein oder mit jenen Menschen, mit denen man zusammenlebt. Trifft man dabei auf andere, gilt es, mindestens einen Meter Abstand zu halten. So kann jede und jeder einen Beitrag leisten.

Gründlich waschen gegen Viren

Sauberkeit ist jetzt besonders wichtig. Wer darauf achtet, hilt mit, die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen. Auf den Händen sitzen besonders viele Kranheitserreger. Über den Kontakt mit Gegenständen und anderen Menschen werden sie verbreitet und gelangen in den Körper, wo sie eine Erkrankung auslösen können. Dagegen hilft: oft mit Seife und warmem Wasser 30 Sekunden die Hände waschen. Virologe Christoph Wenisch aus dem Kaiser-Franz-Josef-Spital appelliert: "Gründlich Hände waschen kann Erkrankungen verhindern." Ein Tipp zur Dauer: "So lang, bis man zwei Mal Happy Birthday gesungen hat." Trick für Kinder: Am Morgen mit Kugelschreiber ein Virenmonster auf die Hand malen. Ist es am Abend verschwunden, ist das Monster besiegt.

Bei Verdacht bitte melden

Sie husten, haben Atembeschwerden und/oder Fieber? Sie befürchten, mit dem Coronavirus infiziert zu sein? Bleiben Sie zu Hause und rufen Sie bei der Gesundheitsnummer 1450 an. Medizinisch geschultes Personal berät Sie zu gesundheitlichen Fragen rund um Corona. Sollte ein Test nötig sein, kommt ein Team des Ärztefunkdienstes direkt zu Ihnen nach Hause. So werden Spitäler und ÄrztInnenpraxen vor Infektionen geschützt. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde das Team von 30 auf 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vergrößert. Das Personal wird weiter aufgestockt.

Ordinationen meiden

Vermeiden Sie nicht dringende Besuche in Ordinationen und Ambulanzen. Medizinische Beratung und Rezepte von Ärztinnen und Ärzten sind bereits telefonisch möglich.

Heimquarantäne - darauf ist zu achten

Wer vom Gesundheitsdienst einen Quarantäne-Bescheid erhält, darf die Wohnung nicht verlassen und keinen Besuch bekommen. Wenn möglich, sollte man sich in einem eigenen Zimmer aufhalten, getrennt von Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern essen, das Bad nicht zeitgleich benutzen und eigene Handtücher verwenden. Man muss zwei Mal täglich Fieber messen und sich täglich bei der Gesundheitsbehörde melden. Auch für die Abfallentsorgung und die Reinigung von Wohnung und Wäsche gelten besondere Hygienevorschriften - regelmäßig lüften! Im Idealfall helfen Angehörige oder Nachbarinnen und Nachbarn bei der (kontaktlosen) Versorgung. Hilfe und Vermittlung finden Sie hier.

So gefährlich ist COVID-19

Wie gefährlich der Erreger ist, ist noch nicht genau abzusehen. Ähnlich wie bei der saisonalen Grippe durch Influenzaviren sind vor allem ältere Menschen (65+), immungeschwächte Personen sowie Personen mit Vorerkrankungen (Diabetes/Zuckerkrankheit und Bluthochdruck) gefährdet. Ihr Körper hat zu wenig Widerstandskraft, um das Virus zu bekämpfen.

Ausbreitung eindämmen

Wichtig ist daher, dass sich das Virus in der Gesellschaft nicht zu schnell ausbreitet. Damit das Gesundheitssystem kranke Menschen weiterhin versorgen kann, muss verhindert werden, dass zu viele Menschen aus den Risikogruppen gleichzeitig erkranken. Ziel für die Zukunft ist, dass so viele Menschen gegen das Coronavirus (SARS-CoV-2) immun sind, dass einzelne nicht immune Menschen durch sie vor Ansteckung geschützt sind ("Herdenimmunität"). Ob und wie lange es braucht, dieses Ziel zu erreichen, ist noch nicht klar.