Alles neu am CopaBeach

Seit Jahresbeginn wird der CopaBeach auf der Donauinsel Schritt für Schritt einem Facelift unterzogen. Die erste Bauphase ist nun beendet und verspricht den WienerInnen auch diesen Sommer Urlaubsgefühle vor der Haustür.

Sommer, Sonne, Strand. Um dieses Dreigestirn der Entspannung in vollen Zügen genießen zu können, muss nicht zwangsläufig an die Adriaküste gefahren werden. Dafür genügt eine Fahrt mit der U-Bahn-Linie 1 vom Stephansplatz zur Donauinsel - was gerade einmal fünf Stationen beziehungsweise sechs Minuten lang dauert. Der Urlaub wartet somit seit drei Jahren quasi vor der Haustür. Denn seitdem ist der CopaBeach auf der Donauinsel das Feriendomizil für zwischendurch. Schrittweise wird das 41.000 Quadratmeter große Freizeitareal an 300 Metern Wasserfront umgestaltet und neu belebt.

Seit Jahresbeginn sind die Bauarbeiten im Gange, rechtzeitig zur Sommersaison ist die erste Phase nun beendet. Damit wurde der Bereich zwischen dem Ausgang der U1-Station "Donauinsel" bis zum bereits bestehenden griechisch-mexikanischen Lokal erneuert. Einer Fläche von 13.000 Quadratmetern wurde so ein neues Gesicht verpasst. Was das übrige Areal anbelangt, so bleibt es zunächst unverändert, neue Bauwerke werden erst in den nächsten Jahren folgen.

Flanieren, sporteln, rasten

"Wir haben heuer ganz bewusst mit jenen Flächen begonnen, die ohne etwas zu konsumieren benützbar sind", erklärt Umweltstadträtin Ulli Sima und ergänzt: "Also Freiflächen, die für alle zugänglich sind, und kostenloses Freizeitvergnügen in unserer Stadt garantieren." Die neu ausgebaute und modern gestaltete Wasserpromenade bietet dabei vielerlei Möglichkeiten. So kann hier gemütlich flaniert, unterwegs gerastet oder sportlichen Aktivitäten nachgegangen werden.

Dabei sollten alle, die ausgiebig ihren Bewegungsapparat fordern wollen, auf ihre Kosten kommen: Radfahren und Inlineskaten sind quasi Klassiker auf der Donauinsel. Bei einem Sportverleih gibt es nun Equipment, um sich in der Neuen Donau im Stand-up Paddeling zu versuchen, außerdem E-Scooter und Segways. Darüber hinaus ist wie in den vergangenen Jahren wieder Yoga-Unterricht geplant. Wem das nicht genug ist, die oder der findet gleich bei der U-Bahn mit den "Copa Fields" eine Workout- und Liegewiese. Hier sollen später ein "Sport Tower" und weitere Freiflächen für Sport realisiert werden.

Public Viewing und Freiluftarena mit Liegewiese

All jenen, die sportlichen Aktivitäten lieber passiv, denn aktiv frönen, sei zudem die Public-Viewing-Zone während der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ans Herz gelegt. Bis 15. Juli können hier spannende Matches der 32 teilnehmenden Nationen in Strandatmosphäre verfolgt werden. Dank eines riesigen High-End-LED-Screens verpasst bestimmt niemand ein Tor. Österreich ist diesmal zwar nicht dabei, das tut der Stimmung aber gewiss keinen Abbruch.

Blickfang und Highlight der abgeschlossenen ersten Bauphase ist die "Cagrana Beach Event Arena", eine begrünte Freiluftarena mit Sitzflächen, die auch als Treppen fungieren. Vor der Kulisse der Neuen Donau lädt zusätzlich eine Liegewiese dazu ein, sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Alte Betonteile vor dem Copa-Steg wurden zu diesem Zweck abgerissen, dahinter liegende Zwischenbereiche entfernt. So wurden bis dato bestehende Höhenunterschiede ausgeglichen und zusätzlicher Platz zum Entspannen geschaffen. Gleich neben der Arena befindet sich eine weitere Liegewiese, die "Cagrana Fields". Hier soll in einer späteren Bauphase der sogenannte "Beach Tower" entstehen. Als Schattenspender wurden außerdem neue Bäume gepflanzt.

Cocktails und Burger

Wer nicht auf selbst mitgebrachte Speisen und Getränke zurückgreifen will, kann sich in einem der sechs neuen Lokale am CopaBeach verwöhnen lassen. Gleich drei Cocktailbars unterschiedlichster Ausrichtung und eine Weinbar lassen keine Wünsche bei der Auswahl der Getränke offen. Zusätzlich gibt es ausgewähltes Fingerfood. Dazu kommen ein Burgerlokal und eine Filiale einer auf Brötchen spezialisierten Kette. Hunger und Durst werden also gewiss zur allgemeinen Zufriedenheit gestillt.

Verantwortlich für das Konzept des neuen CopaBeach ist das Tiroler Architekturbüro LAAC, das sich im Rahmen eines europaweiten Wettbewerbs durchsetzen konnte. Gemäß dem Masterplan soll die Wasserfront mit den bebauten Flächen im Hinterland verbunden werden. Weitere Gebäude und gastronomische Einrichtungen sind erst für die nächsten Jahre geplant. In vollen Zügen genießen können die Wienerinnen und Wiener den neu gestalteten CopaBeach mit seinen einladenden Grünflächen freilich schon jetzt.