The Reveilles bringen mit ihren Interpretation der Hits der Andrews Sisters das Publikum zum Swingen. Von links nach rechts: Caro Loibersbeck, Clara Loibersbeck und Janine Hickl. © Norbert Leitgeb

Wien fördert die junge Kunst

Eine Stadt voller Kunst ist eine lebenswerte Stadt. Nach diesem Motto fördert "Cash for Culture" Projekte junger ambitionierter Künstlerinnen und Künstler. CLUB WIEN sprach mit The Reveilles über Musik und Förderung.

Petticoats, rote Lippen, Hochsteckfrisuren: Würde man The Reveilles mit einer Zeitmaschine in die 1940er-Jahre schicken, würden sie dort reinpassen wie die Zahnpasta in die Tube. Die drei jungen Wienerinnen Janine Hickl, Caro und Clara Loibersbeck kennen sich seit vielen Jahren. Caro und Clara sind Schwestern. Doch gemeinsam Musik machen sie erst seit Kurzem, obwohl alle drei Rhythmus im Blut haben. Janine ist Sängerin und macht eine Musical-Ausbildung, Caro studiert Jazz-Klavier mit Schwerpunkt Gesang und Clara spielt seit vielen Jahren Kontrabass.

The Reveilles performen ihr Programm "Three Little Sisters". © Alfred Kreuz

Drei Wienerinnen auf dem Weg nach oben

Plötzlich ergab sich dann die Chance, bei einer Weihnachtsfeier gemeinsam aufzutreten. "Wir machten uns auf die Suche nach dreistimmigen Arrangements und stießen dabei auf die Musik der Andrews Sisters", sagt Janine. Die Andrews Sisters waren die absoluten Königinnen des Swing und Boogie Woogie und zählten gerade in den 1940ern zu den größten Showacts der Welt. Janine, Caro und Clara studierten ein Repertoire an Andrews-Sisters-Hits ein und arbeiteten an ihren eigenen Versionen der Lieder. Schnell war klar: Das darf keine einmalige Sache bleiben.

Der Name The Reveilles kommt übrigens vom englischen Wort für Weckruf. Das Wort kam in den Liedern der Andrews Sisters besonders oft vor, da sie oft für die US-Truppen spielten. "Die Musik ist so zeitlos, hat so viel Pep und macht immer eine gute Laune. Außerdem gefällt sie Menschen aller Altersschichten. Ich habe diese Lieder schon tausend Mal gesungen und gehört und hab' noch immer nicht genug", sagt Janine. Darüber hinaus sind dreistimmige Arrangements in der heutigen Musik selten geworden.

Starthilfe von "Cash for Culture"

Ausgestattet mit einer tollen Idee, Talent und Ambition suchten die drei nach Unterstützung und fanden diese bei der Stadt Wien. "Cash for Culture" ist ein Programm der Basis.Kultur.Wien. Dabei werden junge Künstlerinnen und Künstler mit bis zu 1.000 Euro unterstützt. "Dank 'Cash for Culture' konnten wir ein Logo entwerfen, Visitenkarten drucken, eine Website erstellen und sogar ein Fotoshooting auf die Beine stellen", sagt Janine. "Für uns war das wirklich eine große Unterstützung."

"Die Projektinitiative 'Cash for Culture' richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 23 Jahren, die gerne ihr eigenes Kunst- und Kulturprojekt umsetzen möchten und dazu die notwendigen finanziellen Mittel benötigen", erklärt Lisa Kössler von der Basis.Kultur.Wien. "Das Projekt wurde 2017 über 'Cash for Culture' gefördert. Dem jungen Team von talentierten und gleicherweise motivierten jungen Frauen, die nach einer großen Musikkarriere streben, standen wir gerne zur Seite." Projekte wie The Reveilles werden auch in Zukunft dafür sorgen, dass Wien den Ruf als Weltkulturstadt beibehalten wird. "Cash for Culture" begleitet diese jungen Projekte auf ihrem Weg.

The Reveilles wollen Wien erobern

Im August spielte die Truppe dann ihr erstes Konzert. "Wir sind für Events jedweder Art buchbar und hoffen, dass wir im nächsten Jahr so oft wie möglich auftreten können." Die drei haben aber auch eine Musikrevue entworfen, in dem sie, untermauert von den klassischen Hits der Andrews Sisters, eine Geschichte über drei Schwestern nacherzählen. Mit viel Einsatz und Liebe zur Musik wollen Janine, Caro und Clara auch damit die Konzerthallen Wiens erobern.

Doch nicht nur das: Im Herbst haben sie auch damit begonnen, Demos aufzunehmen und auch die Veröffentlichung eines Trailers steht kurz bevor. Man darf gespannt sein! 2018 wird sich bei The Reveilles also einiges tun. Das gilt aber für die gesamte Kunst- und Kulturszene Wiens, nicht zuletzt dank Förderungen der Stadt Wien.

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