Yoga auf dem Wasser kann sehr "erfrischend" sein. © Bohmann/Sophie Stallegger

Was ist: Stand-up Paddle Board Yoga?

Sie sind im Sommer in Wien auf der Alten Donau nicht zu übersehen. Die Rede ist von sogenannten Stand-up-PaddlerInnen. Doch auf dem Board kann man noch mehr als nur stehen. SUP-Yoga heißt der neue Trend.

Yoga ist wohl bereits jeder und jedem ein Begriff. Die meisten haben es irgendwann schon selbst einmal ausprobiert. Den Morgen mit einem Sonnengruß willkommen heißen oder den Abend bei einem gemütlichen Savasana ausklingen lassen. Welche Form man dabei praktiziert, ist egal. Man sollte die Reihe und Art von geistigen und körperlichen Übungen finden, die einem persönlich zusagen. So weit, so klassisch. Seit einiger Zeit ist ein neuer Trend in Sachen Yoga bei uns angekommen, SUP-Yoga. Und zwar direkt aus Hawaii.

Rauf aufs Board statt auf die Matte

So lautet die Devise beim SUP-Yoga. Hier werden die Übungen auf mit Luft gefüllten Paddle Boards auf dem Wasser absolviert. Man steht, sitzt und liegt auf dem Board. Hört sich schwierig an, ist aber im Grunde nach ein bisschen Übung ganz gut zu meistern. Und es macht vor allem jede Menge Spaß. SUP-Yoga trainiert den ganzen Körper und schult besonders die Balance, da die Bewegungen des Wassers ausgeglichen werden müssen. Der instabile Untergrund erhöht die Intensität der einzelnen Übungen. Höchste Konzentration ist gefragt, wenn man nicht ein unfreiwilliges Bad nehmen will.

5 Gründe, SUP-Yoga zu probieren

.) Abwechslung: Yoga auf dem Wasser ist nie gleich. Mal weht der Wind stärker, mal ist es windstill. Die Wellen größer oder kleiner. Manchmal hat man auch tierische Begleiter, wenn zum Beispiel kleine Enten den Weg kreuzen. Zudem ändert sich auch immer wieder die Perspektive. Mal schaut man zum Ufer, mal direkt aufs offene Wasser hinaus.

.) Perfektion: Aufgrund des unebenen Untergrunds merkt man sehr schnell, welche Körperpartien mehr oder weniger Anspannung brauchen. So streckt man beispielsweise sein Bein mehr oder auch höher, um Schwingungen auszugleichen. Und voilà, wird auch die Pose eleganter.

.) Volle Konzentration: Die Yogamatte verzeiht schon einmal kleine Hoppalas, das Paddle Board auf dem Wasser weniger. Pluspunkt dennoch: Durch die hohe Konzentration vergisst man den Alltag und baut Stress ab.

.) Ganzheitliche Entspannung: Zum Ende jeder Yogastunde gibt es Savasana, eine komplette Entspannungsübung. Dabei liegt man ruhig auf dem Rücken und lässt sich sanft von den Wellen schaukeln.

.) Sommerliche Yogafreude: Auch wenn man prinzipiell gerne Yoga macht, kann das bei sommerlichen Temperaturen schon richtig anstrengend werden. SUP-Yoga bietet beides: Yogapraxis und körperliche Erfrischung. Wem zwischendurch zu heiß wird, kühlt einfach kurz die Handgelenke im Wasser.