Blindenakustik sorgt für mehr Barrierefreiheit. Ampeln lotsen mit einem speziellen System Fußgängerinnen und Fußgänger sicher über die Kreuzung. © Bohmann

Blindenakustik an Wiens Ampelanlagen

Blindenampeln ermöglichen sehbeeinträchtigten Menschen ein Erkennen der Ampelsignale mit akustischen Klopfzeichen. Nun kann die Lautstärke individuell eingestellt werden.

Möchte man in Wien eine große Kreuzung überqueren, vernimmt man ein leises Klopfgeräusch. Hier sitzt aber mitnichten ein vorwitziger Specht auf dem Ampelmast. Das Klopfen zeigt blinden und sehbeeinträchtigten Menschen an, ob die Straße gerade überquert werden darf oder nicht. Bisher war die Lautstärke dieses Geräusches einheitlich hinsichtlich der Lautstärke geregelt. Nun gibt es ein neues System. Daniel Pratl, stellvertretender Fachbereichsleiter bei der MA 33, WIEN LEUCHTET: "Es gibt zwei besondere Möglichkeiten zur Anmeldung, um die Lautstärke zu erhöhen. Mit dem Eurokey und dem RFID-Chip." Der Eurokey ist ein einheitliches Schließsystem, der RFID-Chip eine Identifizierung mithilfe elektromagnetischer Wellen. Wie das genau funktioniert, sehen Sie in unserem Video.