Eltern sollten der Schulweg gemeinsam mit ihrem Kind üben. © Mobilitatsagentur Wien/Stephan Doleschal

Sicher und gesund zur Schule

Für tausende Kinder in Wien hat ihre Schullaufbahn begonnen. Dabei ist auch der unfallfreie Weg ins Klassenzimmer wichtig. inwien hat dazu ein paar Tipps.

Viele Kinder konnten ihren ersten Schultag kaum mehr erwarten. Die Schultasche war bereits ausgesucht, die Buntstifte gekauft und die Vorfreude riesengroß. Schließlich bedeutet der Wechsel vom Kindergarten in die Volksschule im Leben jedes Kindes ein großes Ereignis.

Für die Eltern ist der Schulbeginn meist genauso aufregend wie für die Kinder. Sie müssen dem Nachwuchs nicht nur bei der großen Herausforderung Schule beistehen, sondern sich auch Gedanken über den sicheren Schulweg machen.

Schulweg gemeinsam gehen

Was können Sie tun? Sie können zum Beispiel den Schulweg gemeinsam mit dem Kind üben. Machen Sie ein Spiel daraus. Wo ist der sicherste Weg? Ein Zebrastreifen, eine Ampel sowie eine Schülerlotsin oder ein Schülerlotse sind sichtbare Zeichen für einen sicheren Schulweg. Wichtig dabei ist, den Nachwuchs auf mögliche Gefahren auf Straße und Gehwegen hinzuweisen. Danach tauschen sie die Rollen: Ihr Kind zeigt Ihnen den sicheren Weg zur Schule und weist auf die Gefahrenquellen hin. Vermeiden Sie, dass es unter Stress und Zeitdruck zur Schule geht.

Video: Schulwegtraining mit Kindern

Eltern sind für ihre Kinder Vorbilder, auch im Straßenverkehr. Überqueren Sie in Begleitung des Kindes immer bei Grün die Straße. Machen Sie ihm klar, dass es auch bei Grün immer auf den Verkehr achten und nach links und rechts schauen soll. Und benutzen Sie auf der Straße in Gegenwart des Kindes nicht gedankenlos das Smartphone. Elektrische Geräte haben auf dem Schulweg in Kinderhänden nichts zu suchen. Die Gefahr der Ablenkung ist enorm.

Sichtbare Kleidung

Eine wesentliche Rolle beim Thema Sicherheit spielt auch die Kleidung der Kinder. Dunkle Jacken und Hosen sind bei ungünstigen Lichtverhältnissen schlechter wahrnehmbar. Helle Kleidung ist am besten, sie ist auch bei dämmrigem Licht bereits aus etwa 50 Metern gut sichtbar. Ein reflektierender Streifen auf der Schultasche oder als Armband ist auch sehr nützlich. Durch den Streifen wird man bereits aus 150 Metern gesehen.

"Zu Fuß zur Schule"

Der Schulweg birgt aber nicht nur Gefahren, er ist auch eine Fitnesstrecke für die Kleinen. Darüber informiert die Aktion "Zu Fuß zur Schule". Petra Jens, Verkehrsbeauftragte, meint: "Wer aktiv, also zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad zur Schule kommt, deckt damit etwa ein Drittel seines täglichen Bewegungsbedarfes. Das heißt, der Schulweg ist so wertvoll wie eine tägliche Portion Obst, wenn wir ihn aktiv gestalten. Und wer würde seinem Kind schon einen Apfel verwehren?"

Petra Jens ist Beauftragte für FußgängerInnen der Stadt Wien. © Mobilitätsagentur Wien / Sebastian Philipp

Die Mobilitätsagentur möchte mit dieser Aktion Eltern, Pädagoginnen, Pädagogen und Kindern vermitteln, wie wichtig es ist, bewegt zur Schule zu kommen. Denn das machen längst nicht alle. "Obwohl die positive Wirkung des aktiv und selbstständig bewerkstelligten Schulweges erwiesen ist, werden in Wien rund 20 Prozent der Volksschulkinder mit dem Auto zur Schule gebracht", weiß die Expertin. "Untersuchungen haben gezeigt, dass die sozialen Kontakte, die Lernfähigkeit und letztendlich die Verkehrskompetenz der Kinder vom Schulweg zu Fuß profitieren."

Praktische Vorschläge

Die Mobilitätsagentur führt jedes Jahr die Aktion "Zu Fuß zur Schule" durch. Hierbei handelt es sich um ein kostenloses Angebot für Volksschulen und Horte. Die Aktion macht konkrete Vorschläge, die auch noch Spaß machen.
Es gibt eine Reihe von Angeboten: angefangen von einem pädagogischen Leitfaden mit erprobten Unterrichtseinheiten und Materialien über ein buntes Wimmelbild, das im Klassenzimmer für Diskussionsstoff zum Thema sorgt, bis zu Workshops und einem Wettbewerb. In zweistündigen Einheiten werden Vor- und Nachteile verschiedener Mobilitätsarten besprochen und die Schulumgebung wird nach kritischen Stellen und Lieblingsorten untersucht.
Petra Jens: "Jedes Jahr wird zu einem Wettbewerb der besten Schulprojekte rund um den Schulweg aufgerufen. Die fünf besten Beiträge werden mit einer spannenden Schnitzeljagd quer durch das Grätzel prämiert."
Um mehr Sicherheit auf dem Schulweg zu gewährleisten, hat die Stadt Wien, gemeinsam mit der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt - Landesstelle Wien, für alle Wiener Gemeindebezirke Schulwegpläne erstellt. Sie sind nach Bezirken und Schulen geordnet. Die Pläne stehen auf wien.at zum Download bereit.

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