Die Stadt Wien bietet den Menschen Raum für Bewegung. Temporäre Begegnungszonen machens möglich. © Bohmann/Bubu Dujmic

 

Begegnungszonen für mehr Bewegungsraum

Kürzlich wurden neun vorübergehende Begegnungszonen in verschiedenen Bezirken eingerichtet. Auf 20 Straßen – mit Fahrverbot – ist das Gehen ausdrücklich erlaubt, ebenfalls zeitlich begrenzt.

Bei einem Spaziergang oder auf dem Weg zum Einkaufen den Mindestabstand einhalten – damit das leichter möglich ist, wurden in Wien einige Straßen in temporäre Begegnungszonen umgewandelt. Dort nutzen Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrerinnen und Radfahrer und Autos die Straße gemeinsam. Die höchst zulässige Geschwindigkeit liegt bei 20km/h.

Im Online-Stadtplan zu sehen

Die Begegnungszonen gibt es in neun Bezirken. Zusätzlich ist das Gehen auf 20 Straßen mit Fahrverbot ausdrücklich erlaubt. "Für alle Menschen, die im dicht bebauten Gebiet mit wenig Grünraum und schmalen Gehsteigen wohnen, schaffen wir jetzt zusätzlichen Platz. Damit alle den Mindestabstand einhalten können“, sagt Vizebürgermeisterin Birgit Hebein. Wie lange diese Maßnahmen in Kraft bleiben, ist noch offen. Die neuen temporären Begegnungszonen und geöffneten Straßenzüge sind auch im Online-Stadtplan der Stadt Wien ausgewiesen.

 

Sicher mit dem Roller unterwegs

Die Anzahl der E-Scooter in den Innenbezirken wird verringert, mindestens ein Drittel muss außerhalb des Gürtels angeboten werden – das sichert die Versorgung des gesamten Stadtgebiets. Die Verteilung übernehmen die Verleihfirmen. Sie müssen in den Nutzungsapps auch deutlich über die Regeln informieren, wie etwa: Auf Gehsteigen herrscht Fahrverbot und abgestellt werden dürfen E-Scooter nur auf Gehsteigen, die mindestens vier Meter breit sind.

Kurzparkzonen in Kraft

Am 27. April tritt die Kurzparkzonenregelung in Wien wieder in Kraft. Auch die alten Parkscheine (gültig bis 31. Dezember 2019) gelten weiterhin. Sie sollten ursprünglich Ende Juni ungültig werden. Jetzt können diese noch bis Jahresende aufgebraucht werden. Die Verlängerung soll Erleichterungen für die Bürgerinnen und Bürger bringen.