09.MAI 2019 
Politik
Bianca Riebl, Daniel Schreiner, Manuela Gettinger und Angelika Linsmeier (v.l.) organisieren die Europawahl im Magistratischen Bezirksamt für den 23. Bezirk. © Bohmann/Andrew Rinkhy

Bestens vorbereitet

Einsatz: Daniel Schreiner und seine KollegInnen aus dem Magistratischen Bezirksamt für den 23. Bezirk arbeiten auf Hochtouren an den Vorbereitungen für die Europawahl.

Wenn am 26. Mai um 7 Uhr die ersten Wählerinnen und Wähler zur Stimmabgabe kommen, haben Daniel Schreiner und sein Team bereits Monate der Planung und Organisation hinter sich gebracht. Schon im Februar ist im Wahlreferat für den 23. Bezirk ein E-Mail der MA 62 (Wahlen und verschiedene Rechtsangelegenheiten) eingelangt. "Mit dem offiziellen Hinweis, dass mit der Sicherstellung der Wahllokale losgelegt werden kann. Das war quasi unser Startschuss für die Europawahl 2019", erzählt Schreiner. Seither ist viel passiert: "Zu allererst mussten wir uns natürlich darum kümmern, dass die Wahllokale am Wahltag frei sind und nicht gerade renoviert oder saniert werden. In den darauffolgenden Wochen haben wir Unterstützungserklärungen insbesondere für kleinere Parteien entgegengenommen und das Berichtigungsverfahren des Wählerverzeichnisses durchgeführt." Aktuell werden Anträge für Wahlkarten entgegengenommen und Wahlkarten verschickt.

Strenge Vorgaben

Am Tag vor der Wahl beginnt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Magistratischen Bezirksamts die heiße Phase. Dann müssen die Wahlpakete in die Wahllokale ausgeliefert werden. Gemeinsam mit einem Juristen wird überprüft, ob die Wahllokale korrekt hergerichtet wurden und die Wahlzellen so stehen, dass von außen keine Einsicht möglich ist. Immerhin muss gewährleistet sein, dass die Wählerinnen und Wähler bei der Stimmabgabe nicht beobachtet werden können. Auch auf Überraschungen müssen die Kolleginnen und Kollegen vorbereitet sein: Sollte etwa in einem der 103 Liesinger Wahlsprengel kurzfristig Personal aufgrund von Krankheit ausfallen, kommen Angelika Linsmeier und ihre Stellvertreterin Manuela Gettinger zum Einsatz. "Dann kümmern wir uns darum, dass diese Sprengel mit Ersatzpersonal besetzt werden", so Linsmeier.

Offiziell geht der Wahltag um 17 Uhr zu Ende. "Für uns aber erst sehr spät am Abend", weiß Daniel Schreiner aus Erfahrung. Nachdem in den Sprengeln die Stimmen ausgezählt worden sind, werden die Ergebnisse an die Bezirkswahlbehörde übermittelt und dort erfasst. Schreiner: Wir sind bereit und freuen uns, wenn alles reibungslos abläuft."

Europawahl 2019

Am 26. Mai 2019 werden die österreichischen Abgeordneten des Europäischen Parlaments gewählt. In Wien dürfen die Österreicherinnen und Österreicher wählen, die bis zum 26. Mai 2003 geboren wurden und am Stichtag der Wahl, dem 12. März 2019, ihren Hauptwohnsitz in Wien hatten. Auch nichtösterreichische EU-Bürgerinnen und Bürger, die bis zum 26. Mai 2003 geboren wurden, am Stichtag einen Wiener Hauptwohnsitz hatten und in der Wiener Europa-Wählerevidenz eingetragen waren, dürfen teilnehmen.

Wer am 26. Mai 2019 nicht im zuständigen Wahllokal wählen kann, hat die Möglichkeit, mit einer Wahlkarte in einem beliebigen Wahllokal in ganz Österreich oder per Briefwahl im In- und Ausland die Stimme abzugeben. Die Beantragung ist bis 22. Mai schriftlich, online unter www.wahlen.wien.at sowie bis 24. Mai, 12 Uhr, persönlich möglich.