Wien wirbt laut Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke gezielt am internationalen Markt um Unternehmen. © PID/David Bohmann

 

Arbeitsplätze für Smart-Region Wien und Niederösterreich

Bei einem Deutschland-Besuch machte eine Delegation aus Wien und Niederösterreich Werbung für die gemeinsame Smart-Region. Ausgebildete Fachkräfte, hohe Lebensqualität und Investitionssicherheit treffen hier auf Wirtschaft und Wissenschaft.

Die Bundesländer Wien und Niederösterreich arbeiten in vielen Bereichen - wie zum Beispiel der Energieversorgung - eng zusammen. Das macht die Smart-Region mit mehr als 3,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern für internationale Betriebe sowie Investorinnen und Investoren sehr attraktiv. Schließlich wird mehr als ein Drittel des gesamten österreichischen Bruttoinlandsprodukts hier erwirtschaftet.

Metropole der Hauptquartiere

Ihre Vorzüge präsentierte kürzlich eine gemeinsame Wirtschaftsdelegation im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Dazu Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke: "Unser Ziel war, mehr internationale Betriebe, die hier Arbeitsplätze schaffen und so zu unserem Wohlstand beitragen, in unseren Wirtschaftsraum zu locken." Die Delegation positionierte Wien als innovativen Standort für Hauptquartiere, insbesondere für den wissensintensiven Bereich. Niederösterreich brachte sich als Standort für innovative Produktionsbetriebe in Stellung.

"In unserer Region haben wir ganz entscheidende Vorteile: Wir verfügen über viele sehr gut ausgebildete Fachkräfte, hohe Lebensqualität und Investitionssicherheit. Sowie ein breit aufgestelltes Ökosystem an Wirtschaft, Wissenschaft und verlässlicher Verwaltung", so Hanke weiter. Wien ist mit knapp 195.000 Studierenden der größte Universitätsstandort im deutschsprachigen Raum. Insgesamt verfügen die beiden Bundesländer über 29 Universitäten und Fachhochschulen.

Kombination von Lebens- und Standortqualität

Wien und Niederösterreich bieten eine einmalige Kombination von Lebens- und Standortqualität. Dabei führt Wien die Rankings als lebenswerteste Stadt der Welt an und punktet als Smart City im Wettbewerb mit den großen Metropolen. Auch Niederösterreich ist ein sehr attraktiver Lebensraum und bietet vielfältige Freizeitangebote vor eindrucksvoller Naturkulisse, unter anderem in der Wachau. Mit einem starken produzierenden Bereich – etwa 30 Prozent der Wirtschaft des Bundeslandes zählen dazu – kann Niederösterreich viele Unternehmen versorgen, die nach Ost- und Mitteleuropa exportieren.

Täglich pendeln etwa 190.000 Menschen nach Wien in die Arbeit. Aber auch in die andere Richtung ist mit 90.000 Pendlerinnen und Pendlern ein starker Austausch zu verbuchen. Die Verkehrsinfrastruktur ist dafür und auch als internationale Drehscheibe sehr gut ausgebaut. Das beginnt beim Flughafen Wien-Schwechat mit 27 Millionen Passagieren pro Jahr, geht über die Wasserstraße Donau und reicht bis zu einem engmaschigen Nahverkehrsangebot wie Straßenbahn, Bus und U-Bahn.

50.000 Personen in Forschung und Entwicklung

Im Raum Wien-Niederösterreich arbeiten zusammen rund 50.000 Personen in Forschung und Entwicklung. Das Spektrum reicht dabei von der Grundlagenforschung bis hin zu stark anwendungsorientierten Aktivitäten. Inhaltlich ist die Palette ebenfalls sehr breit: Biowissenschaften, Umwelt und Energie, Informations- und Kommunikationstechnologien, Mobilität, Stadtforschung und Stadttechnologien, Wirtschaftswissenschaften oder auch Creative Industries sind nur einige der Themen.