05.MAERZ 2020 
Museum
Friedensreich Hundertwassers Verehrung für Egon Schiele währte ein ganzes Leben lang. © Lisa Rastl

"Hundertwasser - Schiele" im Leopold Museum: Karten gewinnen

Friedensreich Hundertwassers Verehrung von Egon Schiele und die Inspiration durch dessen Werk stehen im Zentrum der Ausstellung "Hundertwasser - Schiele". Leihgaben und unveröffentlichtes Archivmaterial werden gezeigt. CLUB WIEN verlost 3 x 2 Karten.

Friedensreich Hundertwasser (1928–2000) prägte als Maler, Gestalter von Lebensräumen und Vorkämpfer der Ökologiebewegung die Kunst des 20. Jahrhunderts über die Grenzen Österreichs hinaus. Wenig bekannt ist seine lebenslange, intensive Beschäftigung mit der Person und dem Werk Egon Schieles (1890–1918).

Als 20-jähriger entdeckte der damalige Akademiestudent in Ausstellungen und Büchern die Kunst der Wiener Moderne für sich: Vor allem Schiele sollte in den folgenden Jahren eine zentrale Bezugsfigur für den international agierenden Künstler werden. Sein zeichnerisches Können erwarb er im Selbststudium von dessen Zeichnungen, in Paris propagierte er gegenüber seinen Künstlerkollegen effektiv Schieles Kunst und 1965 betitelte er ein Werk mit 622 Der Nasenbohrer und die Beweinung Egon Schieles.

"Ich liebe Schiele"

Bis zu seinem Lebensende umgab sich Hundertwasser in seinen Wohn- und Arbeitsräumen in Venedig und Neuseeland mit Reproduktionen von Gemälden und Zeichnungen des von ihm so sehr geschätzten Künstlerkollegen. Hundertwassers poetischer Text "Ich liebe Schiele" von 1951 macht die Intensität seiner Bezugnahme anschaulich: "Ich träume oft wie Schiele, mein Vater, von Blumen, die rot sind, und Vögeln und fliegenden Fischen und Gärten in Samt und Smaragdgrün und Menschen, die weinend in Rotgelb und Meerblau gehen."

20. Todestag Hundertwassers

20 Jahre nach Hundertwassers Tod am 19. Februar 2000 widmet das Leopold Museum diesen beiden ikonischen Künstlern eine rund 170 Exponate umfassende, dialogisch angelegte Schau. Entlang zentraler Motiv-und Themenkomplexe im Werk beider Künstler wie jener der beseelten Natur oder dem Verhältnis von Individuum und Gesellschaft werden Analogien jenseits von formalen Ähnlichkeiten ersichtlich. Anhand hochkarätiger Leihgaben aus österreichischen und internationalen Sammlungen und bisher nicht veröffentlichtem Archivmaterial zeichnet die Ausstellung die künstlerische und geistige Verwandtschaft zweier herausragender österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts nach, die einander nie persönlich kennenlernen konnten und doch so viel verbindet.

Leopold Museum

  • Wo: MuseumsQuartier, 7., Museumsplatz 1
  • Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 18 Uhr außer Dienstag, Donnerstag von 10 bis 21 Uhr (18 bis 21 Uhr Gratiseintritt), Feiertage von 10 bis 18 Uhr und am Donnerstag bis 21 Uhr
  • Öffis: U3 und U2 bis Volkstheater/MuseumsQuartier, Straßenbahnlinien 1, 2, D bis Dr. Karl-Renner-Ring
  • Weitere Infos unter www.leopoldmuseum.org

 

Aufgrund des Erlasses der österreichischen Bundesregierung im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) ist das Leopold Museum voraussichtlich bis einschließlich 13. April 2020 geschlossen.

Exklusiv für Mitglieder

Gewinnspiel
Bild zum Gewinnspiel

11. März 2020 - 13. April 2020

Wir verlosen: 3 x 2 Eintrittskarten für die Ausstellung "Hundertwasser - Schiele" (21. 2. bis 31. 8.) im Leopold Museum

  • Teilnahme zu diesem Gewinnspiel ist bereits geschlossen

Teilnahmeschluss: Montag, 13. April 2020