© Atelier Joannis Avramidis, Wien/Foto Sanjiro Minamikawa

Avramidis im Leopold Museum

Ein Jahr nach dem Tod des Künstlers präsentiert das Leopold Museum seine bisher größte Retrospektive in Österreich.

Er zählte zu den wichtigsten Protagonisten der österreichischen Bildhauerei. Joannis Avramidis' Werke befassten sich stets mit der menschlichen Figur. Aus Kreissegmentformen aufgebaut wurde die menschliche Figur abstrahiert und transformiert in sich ausgewogene monumentale Rundplastiken. Dabei begab sich der Künstler auf die Suche nach einer Verdichtung des Figürlichen und gleichzeitiger Abstraktheit der Form. Avramidis orientierte sich dabei an der griechisch archaischen und klassischen Skulptur. Womöglich erkennen manche Besucherinnen und Besucher auch einen Einfluss von Künstlern wie Hans von Marées, Constantin Brâncuși oder Wilhelm Lehmbruck. Dabei fand Avramidis zu einem höchst eigenständigen Stil, den der einstige Gründungsdirektor des Wiener mumok, Werner Hofmann, als "Rhythmus der Strenge" umschrieb.

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Infos zur Ausstellung

  • Ausstellung: "Joannis Avramidis – Retrospektive"
  • Wann: Freitag, 19. Mai, bis Montag, 4. September 2017,
  • Öffnungszeiten: Freitag bis Mittwoch von 10 bis 18 Uhr, Donnerstag von 10 bis 21 Uhr
  • Wo: Leopold Museum im MuseumsQuartier, 7., Museumsplatz 1
  • Öffis: U2 bis Museumsquartier
  • Weitere Infos unter www.leopoldmuseum.org

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